Vom 19. bis 22. Juni 2025 verwandelte sich die KoFabrik im Bochum Viktoria.Quartier in einen lebendigen Treffpunkt für Kunst, Kreativität und Kollaboration: Die Artweek, initiiert und geleitet vom Cypher44 e.V. im Rahmen des Programms Kreativ.Quartiere Ruhr, gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und umgesetzt von ecce – european centre for creative economy GmbH, verband über vier Tage eine Kunstausstellung mit Workshops, Performances und einem Netzwerktreffen. Ihr Ziel: Kunst- und Kulturschaffende aus der Region zusammenbringen, ihre Arbeiten sichtbar machen und neue Kooperationen anstoßen.
Austausch in Bewegung
Gleich zum Auftakt brachte ein Speed-Networking Künstler*innen, Initiativen und Vereine ins Gespräch. In sieben Minuten stellten verschiedene Sprecher*innen ihre Projekte, Bedarfe und Ressourcen vor – prägnant, persönlich und direkt. So entstanden sofort erste Ideen für gemeinsame Projekte. „Bei anderen Treffen reden wenige Personen stundenlang. Hier habe ich in so kurzer Zeit so viel Neues erfahren und direkt die richtigen Kontakte gefunden“, berichtete eine Teilnehmerin begeistert. Noch während der Veranstaltung entstanden neue Kooperationsideen, etwa zwischen Künstler*innen und der LeKork Bar oder zwischen Network44 und Kunst+, die gemeinsam eine Vereinsgründung anstreben.
Ein weiterer Höhepunkt folgte am Samstagabend: eine Improvisationsperformance mit dem anwesenden DJ und Tänzer*innen begeisterte die Gäste vor Ort. Die beteiligten Künstler*innen blieben während der gesamten Artweek dabei und sorgten mit ihrer Offenheit und Neugierde für eine gemeinschaftliche, inspirierende Atmosphäre. So entwickelte sich die Artweek zu einem Ort, an dem Kunst nicht nur präsentiert, sondern im Miteinander gelebt wurde.
Kunst erleben und gestalten
Inmitten der laufenden Kunstausstellung bot die Artweek acht Workshops aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik und Bildende Kunst. Die Tanzworkshops vermittelten urbane Stile wie Hip-Hop und Afro, während im Theaterworkshop Szenen improvisiert und direkt in der Ausstellung erprobt wurden. Beim DJ-Workshop wagten sich Teilnehmende ans professionelle Equipment und in den Mal-, Zeichen- und Design-Workshops entstanden unter musikalischer Begleitung neue Kunstwerke.
Mit täglich zwischen 80 bis 100 Besucher*innen zieht Kasangana Kalenda, Projektleiter der Artweek, ein positives Fazit: „Unser Ziel war es, die Kunst- und Kulturszene spartenübergreifend zu vernetzen. Nach vier intensiven Tagen ist uns das gelungen.“ Eine Fortsetzung der Artweek oder einzelner Formate, wie des Netzwerktreffens, ist bereits in Planung.
Text: Cypher44 e.V. / ecce GmbH
