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Green Routines

Was bedeuten nachhaltige Strategien in Kultur und Quartier?

Beharrlichkeit, Durchhaltevermögen, Netzwerken, Resilienz – mit diesen Begriffen stellten sich die Teilnehmer*innen des Avanti Spezials vor und gaben damit dem Wort Nachhaltigkeit sowohl sozial, ökologisch als auch kulturell weitere Bedeutung. Der Frappanz e. V. und die ecce GmbH luden im Rahmen der Green Culture Week Dortmund ins Kreativ.Quartier Dortmund Unionviertel ein, um sich zu fragen, was nachhaltige Strategien in Kultur und Quartier überhaupt bedeuten. 

Der Frappanz e.V. erforscht Bottom-Up-Ansätze für kollektive Handlungen, um Kunst nachhaltig in urbanen Kontexten zu etablieren und sie als Bestandteil der Nachbarschafts- und Quartiersgestaltung zu verankern. Mit Macht euch verwandt, ein Projekt im Rahmen von Kreativ.Quartiere Ruhr, ein Programm des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und umgesetzt von ecce GmbH, nähert sich der Frappanz der Welt der Kleinstlebewesen und sensibilisiert für die Schönheit und Wichtigkeit natürlicher Habitate im städtischen Kontext. Ziel ist, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, dass alles sowohl in der menschlichen als auch in der nicht-menschlichen Nachbarschaft alles miteinander verknüpft ist. 

Wie wichtig es ist, diese Verknüpfungen sichtbar zu machen, zeigt sich in der Netzwerkarbeit. Kreativ.Quartiere Ruhr setzt mit Kunst und Kultur Impulse für die Stadtentwicklung, und zwar mitunter über den Ausbau nachhaltiger Netzwerke. In der Gesprächsrunde sind sich auch die Teilnehmer*innen sicher: Nachhaltigkeit im Quartier bedeutet vor allem nachhaltige Vernetzung. Aber damit ist noch längst nicht alles geklärt. Wie lassen sich nachhaltig wirksame Netzwerke im Quartier fördern? Wie können diese Netzwerke aussehen und von welchen Netzwerken profitieren Künstler*innen und Kulturschaffende? Auch das nachhaltige Kunstschaffen selbst wirft weitere Fragen auf: Welche Mittel verwendet man für die künstlerische Arbeit? Welche Ressourcen nutzt und verbraucht man? Wie sichtbar sind solche Überlegungen in der eigenen künstlerischen Arbeit?

Der Künstler Lucas Boelter fasste die Überlegungen der Teilnehmer*innen in einer Tusche Illustration zusammen, die als Postkarte im Dortmunder Unionviertel ausliegt. 

Regionalverband Ruhr

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