IN BETWEEN: sharing sounds & moves, skills & moods besteht aus drei Programmteilen, welche die Community bzw. die diversen Communities im Quartier auf unterschiedliche Art & Weise ansprechen, involvieren, sich begegnen lassen und zu gemeinsamer Aktivität in und Auseinandersetzung mit ihrem Quartier bewegen: Transcultural Music- & Dance-Jam – Solch eine Musik und Tanz vereinende Jam-Session gibt es kaum irgendwo, sie entstand als Idee von Teilnehmenden in unserem letzten KQR-Projekt „Much more to share“, wir wollen nun ermöglichen, sie in unserem Quartier zu erproben und – potenziell ausstrahlend ins gesamte Ruhrgebiet – zu etablieren. Als Basis beginnen wir mit Tanz-Workshops vor den Jams, im Wechsel mit Musik-Workshops zum Erlernen neuer Instrumente, beides ebenfalls in praktischer Reaktion auf uns zugetragene Wünsche. Und einmal im Monat wollen wir je eine professionelle Band als Opener der Jam einladen – stets mit Musiker*innen, die danach mitjamen. Freie Universität Oberhausen – Nach ihrem sehr gelungenen Neustart im Rahmen von „Creative City“ und von „Much more to share“ soll sich die Praxis unserer freien Quartiers-Uni von allen, für alle 2025 noch intensiver und in neuen Weisen mit möglichst vielen der sehr diversen Communities im Quartier verbinden. Ihre Struktur hat sich bewährt, ihr Prinzip und ihre Praxis wurden und werden seit dem 6. Juni 2024 (Premiere im Kino Moviemento, Berlin) im Kinofilm „VARIETÉ UTOPOLIS oder einige Meter Autobahn“ (Dokumentarfilm über 16 kunstsoziale Praxen in benachteiligten Quartieren, darunter unsere FUni in OB-Mitte => variete-utopolis.de) deutschlandweit verbreitet und, stets im Anschluss an die Vorführungen, bisher mit extrem positiven Feedbacks von Laien wie auch vom Fach- Publikum, diskutiert. Die Oberhausener Premiere im via Kurzfilmtage Oberhausen weltbekannten Lichtburg-Filmpalast war – unter Beteiligung auch von ca. 50 FUni-Aktiven – ein außergewöhnliches Ereignis. Die Fortsetzung unserer FUni mit ihrem kommenden Semester in 2025 ist parallel dazu eine eigene, detailliert zu reflektierende und auch 2025 in z.T. neuer Weise umzusetzende Arbeit. Community Art Lab – Nachdem wir 2024 im Symposium „MUCH MORE TO SHARE“und in einer „Creative City“-Summer-School zu Work in Arts and Activism von lokalen bis internationalen Teilnehmer*innen sehr Vieles erfahren und gelernt haben werden, soll nun die Praxis im Quartier und mit ihren Bewohner*innen folgen: in zwei Arbeitsresidenzen mit je einer/m künstlerischen Aktivist*in aus der Summer-School und aus dem Symposion.
Kurzdarstellung der Projektmacher*innen
kitev ist ein Labor für ausgefallene Interventionen, beheimatet im Wasserturm des Oberhausener Hauptbahnhofs. Der Turm ist Keimzelle und Austragungsort für Aktionen von hoher künstlerischer Qualität sowie Anlaufstelle für projektbedingte Aufenthalte in der Region. Das Experimentierfeld mit industriellem Charakter lässt immer wieder variable Interpretationsmöglichkeiten zu. Von Beginn an ist kitev aktiver Teil des Kreativ.Quartiers Oberhausen-Mitte. Im Rahmen von Kreativ.Quartiere-Ruhr-Projekten eröffneten wir 2013 mit einem fulminanten Nachbarschaftsfest den zuvor in Eigenarbeit renovierten Bahnhofsturm, 2014 bewegten wir uns künstlerisch im gesamten Quartier, 2015/16 begründeten wir die „Freie Uni Oberhausen-Mitte“, die bis heute besteht. Seit 2015 arbeiten wir zunehmend lokal-international, seit 2021 auch in unserem neu renovierten LEERSTAND als internationalem und -kulturellem Begegnungsort im ökonomisch benachteiligten Quartier rund um den Oberhausener Hauptbahnhof.
Durchführungszeitraum
Januar 2025 bis Dezember 2025.
Lageplan
Anschrift
IN BETWEEN
Willy-Brandt-Platz 1
46045 Oberhausen
Deutschland




